Fotoreise mit Klaus-Peter Kappest nach Finnisch-Lappland

„Natürlich und authentisch reisen“, auf der Suche nach unberührter Natur und ursprünglicher Kultur. Das ist das Motto des Berufsfotografen und Lapplandkenners Klaus-Peter Kappest, der der professionelle Begleiter dieser 7-tägigen Winterreise ist. Nach der Anreise per Flug nach Ivalo oder Kirkenes erfolgt der Transfer nach Utsjoki, wo die Unterbringung für die erste Reisehälfte in gemütlichen Ferienhütten erfolgt. Frieren braucht niemand, denn es wird spezielle Winterbekleidung ausgeteilt.

Utsjoki ist die nördlichste Gemeinde Finnlands und die einzige Gemeinde, in dem der überwiegende Teil der 1.500 Einwohner Samen sind. Die Kultur der Samen wird in Utsjoki noch immer gelebt und es gibt in diesem Gebiet mehr als 10.000 Rentiere. Im Winter hüllen die Polarlichter (Aurora borealis), der Sternenhimmel und der Mond die Landschaft in eine geheimnisvolle Dämmerung. In Utsjoki gibt es drei „Ailigas“ (Heilige Berge), von denen einer seinen erhabenen Gipfel in der Nähe des Dorfes erhebt. Während der Safaris und Touren kann man vielleicht das Schneehuhn (Lagopus lagopus) sehen, den am weitesten im Norden vorkommenden Hühnervogel der Erde. Elche, Wölfe, Luchse, Vielfraße (Gulo gulo), Füchse, Adler und Bartkauze -„Lappland-Eulen“- (Strix nebulosa) leben ebenfalls hier.

Das Programm um den Standort Utsjoki umfasst Eisangeln, Schneeschuhlaufen, eine Rentiersafari, ein Picknick in einem „Lavvu“  (samisches Zelt) und die Besichtigung von Kunsthandwerk und Kirchenhäusern im Dorf Utsjoki. An den Transfer nach Inari und die Unterbringung in dem einladenden Traditionshotel Kultahovi schließt sich die Besichtigung des Samenmuseums und Naturzentrums Nordlappland an.

Inari ist das kulturelle Zentrum der Sámen in Finnland und die samischen Traditionen werden im Ort selbst und in der Umgebung bewahrt, gepflegt und aktiv gelebt. Hier kann man sehr viel über die Kultur der Sámen, deren Handwerk und Kunst sowie die Rentierzucht erfahren. Siida – das Sámenzentrum Inaris – bietet ein faszinierendes Informationspaket mit Schwerpunkt auf dem indigenen Volk der Sámen und den Jahreszyklus der subarktischen und arktischen Natur. Die wichtigsten Elemente der hiesigen Natur sind der See Inari, zahlreiche Flüsse, „Fjälls“ (Berge) und der magische Wechsel der Jahreszeiten, von den Polarlichtern und der Polarnacht im Winter bis zur Mitternachtssonne im Sommer.

Weitere Programmpunkte auf unserer Fotoreise sind eine Motorschlittentour auf dem zugefrorenen Inarisee und eine Hundeschlittenfahrt. In beiden Fällen ist man selbst der Fahrer und lernt zugleich samische Kultstätten kennen, die sich auf dem Weg befinden. Außerdem kann man an einer Schneeschuhtour teilnehmen und das Dorf Inari mit all seiner gelebten Tradition und Kultur kennenlernen. Der Rückflug startet ab Ivalo.

Im Vordergrund dieser Reise steht täglich die Fotografie sowohl in der Praxis wie auch in der Theorie. Klaus-Peter Kappest ist immer für die Reiseteilnehmer da, wenn es um Tipps und Tricks für die besten Fotoerinnerungen geht. Die Reise kostet ab € 1.610,-.

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About the author

Tanja Riehm-Wagner

Überzeugte Nordeuropa-Fanfrau, die schon in Jugendzeiten Reisen nach Island, Norwegen, Finnland, Schweden und England mit ihrer Familie in den 1980er Jahren unternommen hat. Irland folgte in 1994. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf. Sie lernte dabei mehrere Hurtigrutenschiffe kennen und ist jetzt begeisterte Reisebloggerin für ZeitRäume.

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