Islandreise Reykjavik: Kultur und Natur ganz nah!

Islandreise Reykjavik

Harpa_ Konzerthalle in Reykjavik
Foto: Flickr/ ezioman

Eine Islandreise Reykjavik bietet die ideale Mischung: Städtische Kultur-Highlights und Naturphänomene findet man selten so dicht beieinander wie hier.

Reykjavik ist zu Recht die Hauptstadt des Abenteuerlandes Island. Die berühmten Geysire, die spektakulären Wasserfälle, das UNESCO-Welterbe Þingvellir, die blaue Lagune –  all das findet man direkt vor den Toren der Stadt! Und Reykjavik selbst ist eine moderne, lebendige Stadt mit vielen kulturellen Sehenswürdkigkeiten, wie zum Beispiel der Hallgrimskirkja, der Perlan oder der Harpa, die alle in der nun folgenden Beschreibung einer Islandreise Reykjavik näher beschrieben werden.

ZeitRäume hat auch hierzu die passende Reise auf Lager: „Island Städtereise – Städtereise Reykjavik“.

Kulturmetropole Reykjavik

Reykjavik wurde bereits im Jahr 877 gegründet, es dauerte jedoch fast 1000 Jahre bis sie aus mehr als nur ein paar Höfen bestand. Heutzutage ist sie eine angesagte Kulturmetropole. Die Universität Island hat die meisten Fakultäten in Reykjavik, so zieht die Stadt viele junge Leute aus dem In- und Ausland an und entwickelt sich ständig weiter.

Auf einer Islandreise Reykjavik spürt man das ganz besondere Flair dieser Stadt. Diese Atmosphäre liegt vielleicht darin begründet, dass Reykjavik die nördlichste Hauptstadt der Welt ist. Oder es ist die extreme Insellage Islands weit ab vom Rest Europas, die die Stadt so einzigartig macht. Was auch immer der Grund sein mag, Reykjavik sollte man unbedingt einmal erlebt haben.

Mit ihren ungefähr 117.000 Einwohnern ist Reykjavik zwar eine Großstadt, aber sie fühlt sich an wie eine Kleinstadt, denn das typische Bild einer Großstadt fehlt: Es gibt in Reykjavik keine Wolkenkratzer! Der Grund: Island ist erdgeschichtlich ein noch recht junges Land, das sich noch in ständiger Bewegung befindet. Bauten sollten daher aus Sicherheitsgründen eine bestimmte Stockwerkhöhe nicht überschreiten und meist wird als Baumaterial Beton verwendet aufgrund seiner Elastizität. Das Stadtbild wirkt auch wegen der viele Rasenflächen, Gärten und Gewächshäuser, den kleinen historischen Gebäuden und dem See Tjörnin, der trotz seiner innerstädtischen Lage ein bedeutendes Brutgebiet für Islands Wasservögel darstellt, sehr beschaulich. Aber der Geist Reykjaviks ist großstädtisch und modern!

Islandreise Reykjavik

Hallgrimskirkja in Reykjavik
Foto: Island pro Travel

Reykjaviks Sehenswürdigkeiten

Zu den kulturellen Highlights auf einer Islandreise Reykjavik gehört zum Beispiel die Hallgrimskirka, die durch ihre Basaltsäulen-Architektur sehr schön Kultur und Natur miteinander vereint, mal abgesehen davon, dass diese Form sie einzigartig macht. Der markante Turm hat außerdem einen sehr praktischen Wert: Man kann von hier oben Reykjavik ganz wunderbar überblicken. Die vor der Hallgrimskirka stehende Statue ist ein Standbild des Isländers Leifur Eirìksson, der noch vor Kolumbus Amerika entdeckt haben soll.

Sehenswert ist auch das historische Zentrum mit dem Rathaus am Tjörnin-See mitten in der Stadt und der Ingolfstorg-Platz, der nach dem ersten Besiedler Islands benannt wurde und in seiner Gestaltung an die Zeit der Wikinger erinnert: Die errichteten Säulen sind den Hochsitzsäulen dieser Landsleute nach empfunden.

Das futuristisch anmutende Wahrzeichen „Perlan„, ein ehemaliger Wasserspeicher, der jetzt für Ausstellungen, Vernissagen und Konzerte genutzt wird, steht auf dem bewaldeten Hügel Öksjuhlíð und ist weithin sichtbar. Unter dem spiegelnden Glaskuppelbau befanden sich einstmals 24 Mio. Liter Thermalwasser zur Beheizung von Häusern, Schwimmbädern und sogar einigen Straßen Reykjaviks.

Die gigantische gläserne Harpa, die Konferenzzentrum und Konzerthalle in einem ist, hat eine neue Dimension für das kulturelle isländische Leben geschaffen. Sie wurde im Mai 2011 eröffnet und zählte bereits über 1,7 Mio. Gäste! Unser Tipp: Während einer Islandreise Reykjavik kann man die Harpa auf einer der täglich stattfindenden geführten Besichtigungstouren näher kennen lernen!

Islandreise Reykjavik

Geysir Strokkur
Foto: Randall Hyman; Icelandic Tourist Board

Naturphänomene vor der Tür Reykjaviks

Reykjavik selbst ist schon mehr als eine Kurzreise wert. Aber direkt vor den Toren der Stadt befinden sich zudem viele Natur-Highlights der Insel aus Feuer und Eis. Die meisten sind mit einem Mietwagen bereits auf Tagesausflügen gut erreichbar, wie zum Beispiel die berühmte Blaue Lagune südwestlich von Reykjavík auf der Halbinsel Reykjanes. Neben dem Mineral-Naturbad ist aber auch die Landschaft hier sehr sehenswert: große Lavafelder, geothermische Gebiete und Seen in einer faszinierenden Vulkanlandschaft. Eine Rundreise auf Reykjanes lohnt sich auf jeden Fall. Fährt man von dort ostwärts, entlang der Steilküsten mit zahlreichen Vogelkolonien, erreicht man Þhorlákshöfn. Hier startet eine Bootstour zu den bizarren Westmännerinseln, die trotz ihres unwirtlichen Eindrucks bewohnt sind. Die Inselgruppe liegt 10-30 km südlich der Küste Islands und besteht aus 14 Inseln sowie 30 Schären und Felsen. Die ungefähr 4000 Einwohner leben nicht schlecht vom Fischfang.

Etwas weiter östlich befindet sich das sagenhafte Dyrhólaey. Ein massiver bogenförmiger Fels dirket vor der Küste im Meer.

Fast schon zu Reykjavik gehört das schön gelegene Hafenstädtchen Hafnarfjörður südlich der Hauptstadt. Bis Anfang des 17. Jahrhunderts diente Hafnarfjörður der deutschen Hanse als Haupthafen auf Island. Heutzutage kann man nicht nur auf der hübschen Hafenpromenade flanieren gehen, sondern auch in dem angrenzenden Höhlengarten „Hellisgerði“, der sehr schön Bäume und Lavalandschaft vereint.

Eine weiterer Tipp für eine Tagestour auf einer Islandreise Reykjavik ist Þórsmörk, eine bewaldeter Gebirgsausläufer, der 120 km von der Hauptstadt entfernt im Süden der Insel liegt. Er befindet sich sehr idyllisch zwischen Gletschern und den dazugehörigen tief eingeschnittenen Flüssen. Aufgrund der geschützten Lage gedeiht hier die Vegetation ganz prächtig.

Islandreise Reykjavik

Warmwasserfluss in Island
Foto:Visit Iceland

Der goldene Zirkel auf einer Islandreise Reykjavik

Ein unbedingtes Muss auf einer Islandreise Reykjavik ist der so genannte „Goldene Zirkel“. Zu dieser Rundreise gehören der Ort Laugarvatn mit seinen Warmwasserquellen, das Gebiet der Geysire, der goldene Wasserfall Gullfoss, der alte Bischofssitz Skálholt, der jahrhundertelang Zentrum isländischer Kultur und Politik war und nicht zuletzt das bereits erwähnte UNESCO-Welterbe Þingvellir, das gleichzeitig ein weiteres Beispiel für eine Symbiose aus Natur und Kultur auf einer Islandreise Reykjavik darstellt. Das isländische Parlament, das bis heute als Althing bezeichnet wird, wurde 930 n.Chr. in Þingvellir gegründet. Es war das erste nach heutigem Verständnis demokratische Parlament der Welt und hatte bis 1262 Bestand. Þingvellir ist aber nicht nur ein Kultur-, sondern auch ein Naturwelterbe, denn hier stoßen die eurasische und die amerikanische Kontinentalplatte aufeinander bzw. driften hier auseinander. Kilometerlange Spalten von Nordosten nach Südwesten verlaufen durch das 50 km² große Gebiet, das bereits 1928 zum Nationalpark erklärt wurde. In der Kirche von Þingvellir kann man noch heute die „Islandglocke“ bewundern, die König Olavs von Norwegen im Jahr 1018 Island schenkte und die 900 Jahre später bei der Gründung der Republik läutete. Sie war auch die Titelgeberin des Romans „Die Islandglocke“ von Halldór Laxness.

Lernen Sie die zauberhafte Insel aus Feuer und Eis am besten selbst kennen! Überzeugen Sie sich davon, wie dicht Kultur und Natur auf einer Islandreise Reykjavik tatsächlich beieinander liegen! Unseren Artikel finden Sie auch online auf der Seite von FineArt Reisen.

Das ZeitRäume-Team berät Sie gern zu Ihren Island- und anderen Nordeuropa-Reisewünschen unter der 0641-93126-0!

 

 

About the author

Tanja Riehm-Wagner

Überzeugte Nordeuropa-Fanfrau, die schon in Jugendzeiten Reisen nach Island, Norwegen, Finnland, Schweden und England mit ihrer Familie in den 1980er Jahren unternommen hat. Irland folgte in 1994. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf. Sie lernte dabei mehrere Hurtigrutenschiffe kennen und ist jetzt begeisterte Reisebloggerin für ZeitRäume.

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