Nordlicht über Island – im und auf dem Wasser!

Nordlicht über Island

Nordlicht über Island
Foto: Iceland.is

Nordlicht über Island – gerade der nächste Winter ist laut Vorhersage ideal zur Beobachtung dieses sagenhaften Naturphänomens geeignet. Schon von dem letzten Winter wurde dies behauptet – und es traf ein!

Die Vorhersage basiert auf der Tatsache, dass die sogenannte Aurora borealis durch besonders starke Wirbelstürme auf der Sonne hervorgerufen wird. In einem relativ gleichmäßigem Abstand von 11 Jahren nimmt die Aktivität der Sonnenwirbelstürme zu – und genau das trifft auf das Jahr 2013 zu!

Besonders gut zu sehen sind die Nordlichter ab dem 66° nördlicher bzw. südlicher Breite. Dies bedeutet für Island, dass das Nordlicht im Norden der Insel besser zu sehen ist als im Süden der Insel. Trotzdem kann man auch in Reykjavik, das etwas über dem 64. Breitengrad liegt, dieses Wunder der Natur erleben, wie wir aus eigener Erfahrung wissen. Die im folgenden beschriebene Nordlicht-Reise führt sowohl in den Süden wie auch in den Norden Islands. Letzterer hat außer dem 66. Breitengrad einen weiteren Vorteil: Er ist deutlich dünner besiedelt und somit weniger beleuchtet. Zur Erklärung: Künstliche Lichtquellen lassen das Nordlicht blasser erscheinen oder erst gar nicht zur Geltung kommen.

Das Nordlicht über Island auf einer geführten Busrundreise

Um sich in der kalten Jahreszeit auf eine Reise gen Norden zu begeben, bedarf es bei den meisten Menschen eines besonderen Anlasses. Und genau der ist im nächsten Winter auch auf Island gegeben aufgrund der maximalen Wahrscheinlichkeit, das Nordlicht sehen zu können. Wenn dann noch ein außergewöhnliches Reiseangebot hinzukommt, steht einer Islandreise im Winterhalbjahr eigentlich nichts mehr im Weg. Und genau diesen Anspruch erfüllt die Island Busrundreise „Erlebnis Nordlicht“, die außerdem ein sagenhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis besitzt. Es handelt sich hierbei um eine professionell begleitete, erlebnisreiche Busrundreise in einer kleinen Gruppe von 10 bis 28 Teilnehmern. Man erfährt viel von dem Nordlicht über Island – theoretisch und praktisch! Es finden Vorträge statt und man wird immer darüber informiert, wie gut die Chancen aktuell stehen, das ersehnte Nordlicht über Island zu erleben. Die Unterbringung ist außerdem recht exklusiv und viele Leistungen sind bereits inkludiert.

Nordlichtbeobachtungen mal anders

Um das Nordlicht über Island sehen zu können, bedarf es einiger Erfahrung in der Auswahl der besten Beobachtungsposten und dem richtigen Zeitpunkt. Die kompetenten Reiseführer dieser Gruppenreise haben das notwendige Wissen, so dass man während der Reise garantiert kein Nordlicht verpasst, das sich am Himmel zeigt. Da kann es auch schon mal passieren, dass man nachts um 00.00 Uhr zu Fuß auf einen Hügel gebeten wird! Aber der anschließende Anblick des Nordlichts über Island entschädigt einen dafür vollends.

Wirklich atembraubend wird es bei zwei Highlights dieser Reise:
Am fünften und sechsten Tag übernachtet, besser gesagt residiert die Reisegruppe im Ion Luxury Adventure Hotel, ungefähr 20 km östlich von Reykjavik im Landesinneren. Hier besteht die grandiose Möglichkeit, das Nordlicht über Island zu entdecken während man im warmen Thermalpool unter freiem Himmel sitzt. Und das im Winter, ohne dabei zu frieren! Die Aurora borealis aus einem Hot-pot heraus zu beobachten ist ein absoluter Traum!
Am siebten Tag wartet eine nächtliche Bootsfahrt auf den Reiseteilnehmer: Man schippert in die Bucht von Reykjavik hinaus und hat von dort uneingeschränkte Sicht auf das gesamte Firmament – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf das Nordlicht über Island!

Noch ein Tipp zum Schluss: Auch auf den ZeitRäume-Lapplandreisen kann man im Winter sehr schön das Nordlicht beobachten. Diese Region beginnt zum einen genau ab dem 66° Breitengrad Nord und zum anderen ist dieses Gebiet noch deutlich weniger besiedelt, was wie gesagt dazu führt, dass weniger künstliche Lichtquellen die Erscheinung  der Aurora borealis stören.

About the author

Tanja Riehm-Wagner

Überzeugte Nordeuropa-Fanfrau, die schon in Jugendzeiten Reisen nach Island, Norwegen, Finnland, Schweden und England mit ihrer Familie in den 1980er Jahren unternommen hat. Irland folgte in 1994. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf. Sie lernte dabei mehrere Hurtigrutenschiffe kennen und ist jetzt begeisterte Reisebloggerin für ZeitRäume.

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