Transatlantikreise 2014 – die MS Fram erwartet Sie

Transatlantikreise

Auf See während einer Transatlantikreise mit der MS Fram
Foto: Tori Hogan

Transatlantikreisen besitzen seit jeher ein Flair von Abenteuer. Das war nicht nur früher so, das ist auch heute noch so, wenn man auf den Spuren der legendären Erforscher der neuen Welt wandelt. Das Expeditions-Seereisenschiff MS Fram der Hurtigruten-Reederei bringt zweimal im Jahr Passagiere von Südamerika nach Südeuropa bzw. umgekehrt. Die Transatlantikreise nennt sich „Schätze des atlantischen Ozeans“. Im März geht die 19-tägige Reise von Buenos Aires nach Las Palmas und im Oktober auf der gleichen Strecke in die andere Richtung. Wir halten die Reise im Oktober für empfehlenswerter, da zu der Zeit die Temperaturen sowohl in Spanien wie auch in Argentinien bei angenehmen 20°C liegen. Auf der Seestrecke dürfte es zu dieser Zeit auch schöner sein. Und trotzdem kosten die Reisen im März und Oktober gleich viel bzw. für die gebotene Leistung gleich wenig!

Transatlantikreisen haben Ihren Reiz

Die MS Fram zieht von November bis März ihre Bahnen in der Antarktis, von April bis Mai und im Oktober in Europa und von Mai bis September in der Arktis. Im März und Oktober liegen die beiden Überführungsfahrten, in denen das Expeditionsseereisenschiff von der Süd- auf die Nordhalbkugel bzw. umgekehrt wechselt. Diese Fahrten werden erst seit ein paar Jahren als öffentlich ausgeschriebene Transatlantikreisen veranstaltet. Dabei hätte man schon früher erkennen können, was für ein außergewöhnliches Potential solche Reisen mit sich bringen. Eine kuriose Tatsache ist zum Beispiel, dass man auf beiden Reisen vom melancholischen Herbst in den hoffnungsvollen Frühling reist. Da man im Herbst aber noch von der Grundwärme des Sommers profitiert und der Sommer in Argentinien (Dezember bis Februar) durchschnittlich wärmer ist als der südeuropäische Sommer, ist es auf der Reise im März am Ausgangspunkt deutlich wärmer als am Zielort. Ein Pluspunkt mehr für die Reise im Oktober, denn wen freut es schon, wenn es im Verlauf der Reise kühler wird!

Transatlantikreise

Kap Verde
Foto: sky#walker/ Flickr

Einzigartige Inseln im Atlantik

Skeptiker einer Transatlantikreise könnten argumentieren, dass man auf einer solchen Reise nur Meer, Meer und nochmals Meer zu sehen bekommt. Dem ist aber nicht so, denn auch mitten im Ozean gibt es interessante Inseln. Vier Inselgruppen werden auf der Transatlantikreise mit der MS Fram angesteuert: Auf der Nordhalbkugel startet bzw. endet die Reise auf den allseits beliebten Kanaren, genauer gesagt in Las Palmas auf Gran Canaria.

Betrachtet man die südgehende Strecke, befindet sich das erste Etappenziel in dem afrikanischen Inselstaat Kap Verde, der 460 km vor der Westküste Afrikas im Zentralatlantik liegt. Zu ihm gehören 6 unbewohnte und 9 bewohnte Inseln, auf denen zusammen 516.000 Einwohner leben. Hier steuert die MS Fram die Insel São Vicente mit seinem Hauptort Mindelo an. Sie ist die zweitgrößte Stadt nach der Hauptstadt Praia.

Die zweite Anlaufstelle ist das St.-Peter-und-St.-Pauls-Archipel, das sich direkt am Äquator befindet und aus 15 kleinen Inseln und Felsen besteht. Es liegt 960 km von der Nordostküste Brasiliens entfernt und ist lediglich von einigen Fosrchern bewohnt. Das Gestein, aus dem die Felsen sind, ist Teil des Erdmantels, es handelt sich also um keine schwimmenden Inseln. Seit 1986 besitzt dieses Archipel einen außerordentlichen Schutzstatus.

Das dritte Etappenziel ist die Inselgruppe Fernando de Noronha. Dieses paradiesische Archipel liegt 350 km vor der brasilianischen Küste entfernt und besteht aus 21 kleinen Inseln. Sie ist der Gipfel eines Unterwassergebirges und vulkanischen Ursprungs. Diese artenreiche Region bietet Thunfischen, Haien, Schildkröten und vielen anderen Meerestieren ein traumhaftes Zuhause. Aber auch für Vögel ist diese Inselgruppe sehr wichtig: Fernando de Noronha ist der Stützpunkt einer der größten Populationen an Seevögeln im westlichen Atlantik. Seinen Namen verdankt es einem portugiesischen Händler, dem das Archipel aufgrund seiner Erfolge im Holzhandel von seinem Land geschenkt wurde. Immerhin leben hier 3000 Menschen, die ihren Unterhalt als Fischer oder im Tourismus verdienen.

Die Inseln, die man auf dieser Transatlantikreise kennenlernt, sind zwar touristisch erschlossen, aber es herrscht hier kein Massenandrang. Das liegt hauptsächlich daran, dass sie alle recht weit von der Küste entfernt liegen und schwer erreichbar sind. Auf diese Weise haben sie sich viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt. Man kann sich durchaus als priviligiert betrachten, diese einzigartigen Kleinode kennen zu lernen!

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Iguazu Wasserfälle in Argentinien
Foto: Trixi Lange-Hitzbleck

Vor- und Nachprogramm in Buenos Aires

Eine weitere Perle der Transatlantikreisen ist das vom Veranstalter Hurtigruten angebotene Vor- bzw. Nachprogramm in Argentinien. Man kann im März als Vorprogramm und im Oktober als Nachprogramm unterschiedlich lange Ausflüge in und ab Buenos Aires hinzubuchen. Eine 3,5-stündige Stadtrundfahrt zeigt dem Besucher die einzigartige Mischung aus europäischem Flair und südamerikanischer Lebensfreude. Dabei kommt aber auch die Geschichte und die Architektur nicht zu kurz. Weiterhin kann man sich eine Tangoshow  ansehen und dabei ein Drei-Gänge-Menü inklusive aller Getränke genießen. Die dritte Möglichkeit führt den Reisenden in die Umgebung von Buenos Aires: Auf einer 4-stündigen Flusskreuzfahrt im Tigre-Delta erlebt man den tropischen Regenwald hautnah und entdeckt vielleicht sogar die berühmten Ceibo-Blumen.

Absolutes Highlight ist der dreitägige Ausflug zu den Iguazú-Wasserfällen. Sie zählen zu den größten und beeindruckendsten Wasserfällen der Welt. Dazu fliegt man ab Buenos Aires nach Iguazú. Man lernt dabei die Wasserfälle von der brasilianischen und von der argentinischen Seite kennen. Sie bestehen aus unglaublichen 22 größeren und 250 kleineren Wasserfällen auf einer Breite von nur 2,7 km! Zum größten Teil sind sie um die 65 m hoch, der höchste misst sogar 82 m. Der bekannte Teufelsschlund – eine U-förmige Schlucht – befindet sich auf argentinischer Seite und ist 150 m breit und 700 m lang. Den schönsten Ausblick hat man von der brasilianischen Seite, weil sich die meisten Wasserfälle auf argentinischem Boden in die Tiefe stürzen.

Sind Sie bereit für ein Abenteuer der Extraklasse? Dann lassen Sie sich doch gleich von unserem Verkaufsteam das entsprechende Angebot zu der Transatlantikreise zusenden! Oder haben Sie noch Fragen? Auch dann sind wir gerne für Sie da, ganz gleich ob telefonisch (0641-93-126-0) oder per Email (info@zeitraeume-reisen.de).

About the author

Tanja Riehm-Wagner

Überzeugte Nordeuropa-Fanfrau, die schon in Jugendzeiten Reisen nach Island, Norwegen, Finnland, Schweden und England mit ihrer Familie in den 1980er Jahren unternommen hat. Irland folgte in 1994. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf. Sie lernte dabei mehrere Hurtigrutenschiffe kennen und ist jetzt begeisterte Reisebloggerin für ZeitRäume.

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