Norwegen-Kreuzfahrt mit starken Leistungen

Norwegen-Kreuzfahrt

Die MS Hamburg in Bergen
Foto: Plantours & Partner

Eine Norwegen-Kreuzfahrt muss nicht immer mit den Hurtigruten sein! Es gibt auch viele andere Anbieter, die ein attraktives Programm entlang der norwegischen Küste zu bieten haben. Und dazu zählt auf jeden Fall auch der Veranstalter Plantours Kreuzfahrten, der mit seiner MS Hamburg weltweit Schiffsreisen anbietet und an einem Termin im August diesen Jahres die Reise „Auf den Spuren der Potschiffe“ in Norwegen veranstaltet. Ein großer Vorteil gegenüber den Hurtigruten ist speziell für die deutschen Gäste die Tatsache, dass die MS Hamburg ihre Reise in Kiel beginnt und in Hamburg beendet. Man benötigt daher keine Flugan- und -abreise nach und zurück von Norwegen wie bei den Hurtigrute.
Aber diese Reise hat noch mehr zu bieten, überzeugen Sie sich selbst!

Norwegen-Kreuzfahrt mit der MS Hamburg

Die MS Hamburg hat den großen Vorteil, dass sie kein großes Kreuzfahrtschiff ist. Sie ist zwar so modern und fast so groß wie die drei größten und neuesten Schiffe der Hurtigrutenflotte, nimmt aber deutlich weniger Passagiere auf, was für den Reisenden mehr Komfort und Exklusivität bedeutet. Zum Vergleich: Die MS Midnatsol der Hurtigruten ist ausgestattet für bis zu 1000 Passagiere, die MS Hamburg nur für bis zu 400. Die MS Hamburg ist 144 m lang und 21,5 m breit, verfügt über 8 Suiten, 134 Außen- und 63 Innenkabinen. 170 Personen gehören zu ihrer Crew, ihre Bordsprache ist Deutsch und ihre Währung ist der Euro.

Die 1997 in Wismar erbaute MS Hamburg kreuzte bis 2011 auf den nordamerikanischen Seen für Hapag Lloyd Kreuzfahrten. Zu dieser Zeit ging sie unter dem Namen MS Columbus auf Reisen. Sie wurde jedoch ab 2012 von der Columbus 2 abgelöst und wird seitdem wieder MS Hamburg genannt.

„Auf den Spuren der Postschiffe“ im Vergleich zu den Hurtigruten

Die Fahrtroute der MS Hamburg verläuft wie bei den Postschiffen entlang der norwegischen Küste. Trotzdem gibt es mehrere Unterschiede:
1. Die MS Hamburg bereist auf dem Weg gen Norden auch noch die Südküste Norwegens südlich von Bergen. Sie liegt zum Beispiel für mehrere Stunden in Stavanger vor Anker.
2. Ihr Wendepunkt ist nicht Kirkenes, sondern Honningsvåg bzw. das Nordkapp.
3. Sie läuft auf der nordgehenden Route andere Häfen an als auf der südgehenden. Die Hurtigruten halten auf beiden Routen in denselben Häfen, allerdings zu unterschiedlichen Uhrzeiten.
4. Die MS Hamburg hat außerdem deutlich weniger Haltestellen, bleibt dafür aber länger in den einzelnen Häfen liegen. Das ist der Vorteil einer Norwegen-Kreuzfahrt mit einem Schiff, das nicht wie die Hurtigruten auch noch den Linienverkehr mitbedient.

Beide Reisevarianten haben unbestritten ihre Vorzüge. Wo man sich mit einem Hurtigrutenschiff näher am alltäglichen Leben der Norweger befindet und auch kleine, abgeschiedene Ortschaften kennenlernt, bekommt man auf der MS Hamburg dafür auf den Landausflügen die touristischen Highlights und größeren Städte ausführlicher näher gebracht.

Die diversen Extras auf dieser Norwegen-Kreuzfahrt

Diese Schiffsreise mit der MS Hamburg hat erstaunlich viele Leistungen bereits inkludiert, was man von den Hurtigrutenreisen gar nicht gewöhnt ist! Gleich zu Beginn wird man mit einem leckeren Begrüßungscocktail willkommen geheißen. Die Vollpension umfasst nicht nur Frühstück, Mittag- und Abendessen, sondern auch noch Kaffee und  Tee mit Gebäck am Nachmittag sowie eine Würstchenstation für den kleinen Hunger zwischendurch und einen Mitternachtsimbiss. Einige der Köche sind wahre Meister in Schnitzerein aus Melonen und anderem Obst. Da entstehen oft echte Kunstwerke, die eigentlich zu Schade zum Aufessen sind.

Bei einem so reichhaltigen Mahlzeitenangebot ist es nur allzu gut, dass für die allgemeine Fitness auch Einiges geboten wird: Außen-Swimmingpool, Fitness-Geräteraum mit Meerblick und eine schöne Sauna stehen den Gästen als Inklusivleistung zur Verfügung. Außerdem hat man die Möglichkeit zur gezielten Bewegungstherapie und Krankengymnasten kümmern sich zumBeispiel um physiotherapeutische Reize zur Stoffwechselanregung und Steigerung des Wohlbefindens. Auf manchen Reisen mit der MS Hamburg steht den Passagieren sogar ein Yoga- oder Pilateskurs zur Verfügung.

Wer sich gern um sein gepflegtes Äußeres kümmert, dem bieten sich an Bord der MS Hamburg auch verschiedene Gelegenheiten: eine Boutique, ein Friseursalon, ein Kosmetikstudio, und ein Massageraum erfüllen den Gästen Ihre Wünsche.

Ebenso braucht man sich um die medizinische Versorgung auf dieser Norwegen-Kreuzfahrt keine Gedanken zu machen, denn es gibt eine Krankenstation und ein Arzt ist immer mit an Bord.

Aber auch die geistigen Ansprüche der Gäste kommen nicht zu kurz: Täglich findet am Abend eine Vorstellung der Landausflüge für den nächsten Tag statt. Außerdem bieten Lektoren interessante Vorträge über das Land an, das die MS Hamburg gerade bereist und man kann in der Bibliothek in den passenden Büchern und Reiseführern stöbern. Wer individuelle Landausflugswünsche hat, kann hierfür den Concierge-Service in Anspruch nehmen. Die beliebtesten Gesellschaftsspiele an Bord sind Shuffleboard, das an der frischen Seeluft nochmal soviel Spaß macht, und Schach.

Die Nimmermüden können sich abends auf verschiedene Weise bestens amüsieren: Entweder man lässt den Tag bei einem Glas Wein in der Weinstube nochmal in Ruhe Revue passieren oder man schwingt das Tanzbein an einer der nahzu allabendlich angebotenen Tanzveranstaltungen in der Lounge zur Livemusik. Jeder wie er/sie mag!

Ein Hinweis unsererseits: Das Publikum der Plantours Kreuzfahrten ist im Durchschnitt über 60 Jahre – die sogenannten „Best Agers“ kommen daher auf dieser Norwegen-Kreuzfahrt mit der MS Hamburg am besten auf Ihre Kosten!

Alle Infos zu dieser Reise finden Sie hier!

About the author

Tanja Riehm-Wagner

Überzeugte Nordeuropa-Fanfrau, die schon in Jugendzeiten Reisen nach Island, Norwegen, Finnland, Schweden und England mit ihrer Familie in den 1980er Jahren unternommen hat. Irland folgte in 1994. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf. Sie lernte dabei mehrere Hurtigrutenschiffe kennen und ist jetzt begeisterte Reisebloggerin für ZeitRäume.

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