Schottland Busrundreisen: Loch Ness auf Deutsch

Schottland Busrundreisen

Zwischen Lochinver und Scourie an der Nordwestküste Schottlands
Foto: Reinhard Pantke

Schottland wollte ich ja schon immer einmal kennenlernen, aber da ich kein Englisch spreche und bisher noch keine deutschsprachig geführten Gruppenreisen ausfindig machen konnte, die mir gefielen, bleibt es wohl ein ewiger Traum …“ sagte eine unserer Kundinnen vor kurzem völlig resigniert. Doch wir konnten ihr ein hoffnungsvolles Aufatmen entlocken als wir ihr von unseren Schottland Busrundreisen erzählten, von denen zwei eine deutschsprachige Reiseleitung besitzen. „Schottland Highlights“ nennt sich die eine. Bei ihr handelt es sich um eine achttägige, reine Busrundreise. Die andere dauert zwölf Tage, heißt „Schottland Symphonie“ und beinhaltet neben der Busrundreise noch eine Kreuzfahrt nach Orkney + Shetland.

Auf beiden Reisen wird man am Flughafen Edinburgh von der deutschsprachigen Reiseleitung willkommen geheißen und bis zum Transfer zum Hotel begleitet. Je nach Ankunftszeit steht einem nach dem Check-In im Hotel noch etwas Zeit zur Verfügung, die schottische Hauptstadt in Eigenregie zu erkunden. Auch das Abendessen organisiert sich am ersten Tag jeder selbst. Die komplette Gruppe trifft sich dann am nächsten Morgen nach dem Frühstück und wird im Hotel von der Reiseleitung noch einmal begrüßt bevor es zum Bus und auf die Rundreise geht.

Schottland Highlights

Wie der Name schon sagt, lernt man auf dieser achttägigen Tour vor allem die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Schottlands kennen. Sie eignet sich daher besonders für Reisende, die erstmals in diesem schönen Land unterwegs sind. Aber man kann sich auch auf eine weniger bekannte Region freuen: Die im Süden Schottlands liegenden Scottish Borders, die zu Unrecht im Schatten der großen Highlights wie Loch Ness, Isle of Skye, Glencoe und den Highlands stehen. Dafür besucht man die Grenzregion zwischen Schottland und England gleich zu Beginn, wo es jede Menge mittelalterliche Spuren, auch solche von erbitterten Kämpfen zwischen Engländern und Schotten, zu verfolgen gibt.

Nach den Kriegsschauplätzen erwarten einen wieder friedlichere Orte wie Irvine kurz vor den Toren Glasgows. Von dort geht es nordwärts entlang der zerklüfteten Atlantikküste bis zur Insel Skye. Unterwegs stehen Landschaftsschönheiten wie der See Loch Lomond und das Tal Glencoe – ein weiterer Ort heftigster, kriegerischer Auseinandersetzungen – auf dem Programm. Von der atlantischen Inselgruppe der Inneren Hebriden bewegt sich diese Schottland Busrundreise weg von der Westküste Richtung Osten bis nach Inverness an der Nordsee, also an die Ostküste des Landes. Auf dem Weg dorthin kann man am See Loch Ness Ausschau nach Nessie halten und das idyllisch gelegene Urquhart Castle bewundern.

Weiter gehts im Zick-Zack noch einmal an die Westküste zum weißen Sandstrand von Gairloch, wo außerdem der üppige, paradiesähnliche Inverewe Garden Pflanzenliebhaber und die Black Isle Brewery Bierliebhaber begeistern wird. An der Ostküste erwartet einen außerdem als Highlight der Malt Whisky Trail sowie die Metropole Aberdeen. Kuz vor den Toren Edinburghs übernachtet man in dem landschaftlich reizvollen Tal der Royal Deeside. Als königlich wird diese Region bezeichnet, weil sich hier auch Balmoral Castle befindet, in dem die britische Königsfamilie des öfteren im Sommer residiert. Zum krönenden Abschluss steht Edinburgh mit seinen Highlight, dem sagenhaften Castle, auf dem Programm.

Schottland Symphonie

Diese Reise gehört eindeutig in die Kategorie der außergewöhnlich arrangierten Schottland Busrundreisen. Nach den zwölf Tagen können sich die Teilnehmer zu Recht als Schottland-Kenner bezeichnen, denn man lernt neben den Höhepunkten an Land auch die beiden nord-östlich gelegenen Inselgruppen Orkney und Shetland auf einer Mini-Kreuzfahrt kennen. Aber damit nicht genug: Auf den Touren mit Abfahrt im August ist außerdem der Besuch des berühmten Military Tatoo in Edinburgh geplant.

Diese Schottland Busrundreise startet direkt gen Westen ohne den Umweg über die Scottish Borders, die man dafür am Ende der Reise kennenlernen wird. Über Glasgow geht es als erstes an die Westküste nach Oban. Unterwegs stehen idyllische Seen und prähistorische Steinkreise auf dem Programm. An den drei kommenden Tagen lässt man sich auf der Inselgruppe der Inneren Hebriden eine steife Brise um die Nase wehen und genießt dabei den Reiz der Inseln. Zuerst stehen Mull und Iona auf dem Programm, tags darauf die berühmte Isle of Skye mit dem malerischen Hafenstädtchen Portree. Von dort geht es entlang der Küste weiter nordwärts nach Ullapool, aber ohne das sehenswerte Eilean Donan Castle und den prächtigen Inverewe Garden zu versäumen.

Vom 6. – 8. Tag findet die kleine Kreuzfahrt gen Nordosten statt: Von Scrabster, über die Orkneys mit ihren prähistorischen Schätzen zu dem Vogelparadies der Shetlands und wieder südwärts bis nach Aberdeen. Einzigartige Momente auf dieser anfangs rauh und karg wirkenden Inselwelt erwarten die Passagiere der Nortlink Ferries. Denn oft liegt das Besondere im Verborgenen und will erst entdeckt werden! Auf dem Seeweg nach Aberdeen überquert man den Übergang zwischen Atlantik und Nordsee.

Zurückgekehrt in den Bus geht es nun noch einmal nordwärts nach Grantown-on-Spey und tags darauf nach Inverness, um das schottische Nationalgetränk zu huldigen. Unterwegs stattet man Nessie im Loch Ness und selbstverständlich dem Urquhart Castle einen Besuch ab. Kurz vor Inverness wird außerdem das Dunrobin Castle seine Besucher begeistern. Inverness, die Zentrale der schottischen Highlands verlässt man am nächsten Tag wieder gen Süden und nähert sich dem Ende dieser fantastischen Schottland Busrundreise in Edinburgh.

Als grandiosen Höhepunkt erwartet die Reisenden ein original schottischer Abend in der Hauptstadt. Um noch eins drauf zu setzen, kann sich der Reisende im August sogar über bereits  in den Reisepreis inkludierte Eintrittskarten zum Military Tatoo freuen, um sich von dieser Tour gebührend zu verabschieden.

Auf beiden Reisen können die Teilnehmer auf viel(e) spannende, schottische Geschichte(n) hoffen!

About the author

Tanja Riehm-Wagner

Überzeugte Nordeuropa-Fanfrau, die schon in Jugendzeiten Reisen nach Island, Norwegen, Finnland, Schweden und England mit ihrer Familie in den 1980er Jahren unternommen hat. Irland folgte in 1994. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf. Sie lernte dabei mehrere Hurtigrutenschiffe kennen und ist jetzt begeisterte Reisebloggerin für ZeitRäume.

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