Wild Atlantic Way in Irland: Bewährungsprobe bestanden

The Wild Atlantic Way

The Wild Atlantic Way im Westen Irlands
Foto: Failte Ireland

Der Wild Atlantic Way ist eine Attraktion im Westen Irlands, die erst seit diesem Jahr existiert, aber ihre Bewährungsprobe mit Bravour bestanden hat. Der Weg entlang des wilden Atlantik bietet dem Betrachter einmalige Ausblicke aufs Meer: Tosende Wellen rollen an die schroffe, felsige Steilküste, ein starker Wind weht dem Besucher ins Gesicht und man schmeckt das Meeressalz in der Luft. Die Küstenstraße windet sich über 2.500 km entlang der irischen Westküste von Malin Head (Grafschaft Donegal) im Nordwesten Irlands bis Kinsale (Grafschaft Cork) im Südwesten Irlands durch neun irische Grafschaften. Sie führt den Besucher auf diesem Weg durch Regionen wie Connemara, Galway Bay und Kerry und zeigt ihm an über 150 Aussichtspunkten die Schönheit der irischen Atlantikküste.

Die passende Reise dazu gibt es nun auch bei ZeitRäume: „Wild Atlantic Way: Irlands spektakuläre Küstenstraße! – Mietwagenrundreise Reise“.

Unbezähmbarer, wunderschöner Atlantik am Wild Atlantic Way

Der Wild Atlantic Way ist die längste Sehenswürdigkeit der Welt. Auch wenn sich der Weg zur Zeit noch in der Entstehung befindet, so soll doch der erste Teil der Ausbauarbeiten im Mai 2014 beendet sein. Der in drei Abschnitte unterteilte Wild Atlantic Way kann daher bereits in der kommenden Sommersaison auf einer Irlandrundreise erkundet werden.

Einige der Klippen entlang des Wild Atlantic Way gehören zu den höchsten Klippen Europas. Mit etwas Glück kann man Seeadler, Delfine, Seehunde und Papageientaucher beobachten. Immer wieder begegnen dem Reisenden sehenswerte, historische Leuchttürme und ein am Himmel nicht selten entstandener Regenbogen lässt die Reise auf dem Wild Atlantic Way noch unvergesslicher werden. Entlang dieser Küstenstraße durch Westirland warten noch zahlreiche weitere Attraktionen auf die Besucher: Allein 39 Kirchen, Abteien und Klöster, 55 Kunstgalerien und 53 Strände lassen keine Langeweile aufkommen. Außerdem findet man dort zahlreiche historische Bauten und Schlösser, Gärten, Museen, sieben Nationalparks und neun Farmen, die besichtigt werden können. Der Wild Atlantic Way ist deshalb ein absolut lohnenswertes Ziel für jeden Irland-Urlauber.

Die Schönheit und Kraft des Atlantiks kommt im hier beigefügten Video wunderbar zur Geltung.

Für Kunstkenner: Glebe House and Gallery

Eine Attraktion am Wild Atlantic Way ist die Kunstsammlung im Glebe House and Gallery in Churchill in der Region Donegal, die vom englischen Künstler Derek Hill ins Leben gerufen wurde. 300 Gemälde und Zeichnungen erwarten den Besucher, die meisten davon stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und sind zum Teil von namenhaften Künstlern wie Picasso, Degas, Renoir, Yeats und Kokoschka. Außerdem sind Werke der sogenannten „naiven“ Tory-Maler zu sehen, die von Hill gefördert wurden. Das reizvolle Landhaus liegt in einem großen Landschaftspark.

Für Archäologie-Interessierte: Das Gräberfeld von Carrowmore

Fährt man den Wild Atlantic Way weiter Richtung Süden, gelangt man nach Carrowmore in der Grafschaft Sligo. Dort befindet sich der älteste und größte Megalithfriedhof Irlands mit 30 sichtbaren Gräbern in einer idyllischen Weidelandschaft. Die Gräber stammen aus der Zeit von 4.300 bis 3.500 v. Chr. Die meisten Eingänge der umliegenden Gräber sind auf das in ihrer Mitte liegende Häuptlingsgrab ausgerichtet, in dem vermutlich der jeweilige Häuptling, Urvater oder König des dort ansässigen Stammes begraben wurde. Ein kleines Besucherzentrum informiert über die Nutzung des Friedhofs und wie die Einheimischen damals lebten.

Für Garten-Liebhaber: Ilnacullin Gardens

Besucher, die den Wild Atlantic Way komplett befahren, erreichen am Ende der Küstenstraße im Hafen der Ortschaft Glengariff in der Grafschaft Cork die Garteninsel Garinish Island. Auf die Insel gelangt man mit Hilfe einer kleinen Fähre, die regelmäßig am Tag zwischen Festland und Insel verkehrt. Der Garten gilt unter Pflanzenzüchtern und -liebhabern als besonders sehenswert. Er besitzt eine Artenvielfalt, die durch das milde Klima des Golfstroms begünstigt wird und an die subtropische Pflanzenwelt erinnert. Im Garten wachsen unter anderem Kamelien, Magnolien, Rhododendren und exotische Bäume. Die Illnacullin Gardens wurden 1910 von Harold Peto im italienischen Stil entworfen.

Es seien an dieser Stelle nur diese drei Attraktionen entlang des Wild Atlantic Way näher beschrieben. Wie man sieht ist für jedes Interessensgebiet etwas dabei auf dieser längsten Sehenswürdigkeit der Welt. Auch kulinarische und sportliche Highlights gehören zu den Anlaufpunkten auf den 2.500 km Wegstrecke. Eine wahre Fülle an Attraktionen warten entlang dieser Küstenstraße durch Westirland auf ihre Besucher. Neben der eigens dazu erstellten, bereits erwähnten Mietwagenrundreise „Wild Atlantic Way„, kann man aber auch Teilstrecken auf verschiedenen Irland-Reisen von ZeitRäume befahren, deren Reisebeschreibungen Sie hier finden.

Waren Sie schon einmal an der irischen Westküste? Wir freuen uns über Ihre Kommentare!

About the author

Tanja Riehm-Wagner

Überzeugte Nordeuropa-Fanfrau, die schon in Jugendzeiten Reisen nach Island, Norwegen, Finnland, Schweden und England mit ihrer Familie in den 1980er Jahren unternommen hat. Irland folgte in 1994. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf. Sie lernte dabei mehrere Hurtigrutenschiffe kennen und ist jetzt begeisterte Reisebloggerin für ZeitRäume.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

ZeitRäume - ZR-Reisen Individual UG (haftungsbeschränkt) Impressum - Datenschutz