Wanderungen durch Nordeuropa: welcher ist der passende Rucksack?

Wanderer mit Rucksack.

Wanderer mit Rucksack. Foto: Dudarev Mikhail – Fotolia.com

Länder wie Großbritannien, Island, Norwegen und Schweden mit ihren weiten Landschaften sind prädestiniert für einen Wanderurlaub. Schottlands grüne Berg- und Hügellandschaft mit ihren unergründlichen Seen oder Norwegens zerklüftete Berge und beeindruckenden Fjorde erkunden Sie am besten zu Fuß. So können Sie die Schönheit dieser Länder und ihre vielfältige Natur- und Tierwelt in Ruhe genießen. Ob Sie lieber Ein-Tages-Wanderungen von Ihrem Urlaubsort aus oder mehrtägige Touren von Ort zu Ort machen, ist dabei Ihnen überlassen. Doch egal, für welche Art Sie sich entscheiden, ein geeigneter Rucksack macht Ihre Unternehmung erst perfekt.

Der passende Rucksack für Ihre Tour

Wer durch die Natur streift, möchte sich frei bewegen und trotzdem einige wichtige Dinge bei sich tragen können. Ein Rucksack war dafür seit jeher die richtige Lösung. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Rucksacktypen, die für unterschiedliche Anforderungen geschaffen sind.

  1. Tagesrucksack/ Daypack:
    Ein kleiner Rucksack mit einem Volumen von 15-24 Litern, der geeignet ist für kleine Wanderungen (maximal 1 Tag), Ausflüge, Stadtbummel, etc. und Platz für Regenjacke, Trinkflasche und kleine Mahlzeiten bietet.
  2. Touren-/ Wanderrucksack:
    Dieser mittelgroße Rucksack besitzt neben gepolsterten Schulterriemen für einen guten Tragekomfort Hüft- und Brustgurt. Er eignet sich mit seinem Volumen von 30-45 Liter für mehrtägige Touren/ Wanderungen mit Übernachtung.
  3. Trekking-/ Schwerlastrucksack:
    Der ideale Begleiter für lange Touren (mehrere Wochen). Durch ein Innen- oder Außengestell erleichtert er das Tragen selbst von großen Lasten. Dazu bietet er mit vielen Fächern innen und außen ausreichend Platz für Ihre Habseligkeiten.
  4. Fahrradrucksack:
    Eine kleine leichte Variante, die primär für Fahrradkuriere entwickelt worden ist. Inzwischen wird er auch von anderen Fahrradfahrern genutzt. Neben seinem perfekten Sitz wird er für das praktische Verstauen von Helm, Trinkflasche und Werkzeug sehr geschätzt. Er empfiehlt sich, wenn Sie von Ihrer Unterkunft aus, mehrstündige Radtouren machen möchten und spätestens am Abend wieder dorthin zurückkehren.

Rucksack-Beschaffenheit & Tragekomfort

Damit er jedes Abenteuer mitmacht, sollte Ihr Rucksack aus einem strapazierfähigen, wasserabweisenden oder wasserdichten Material bestehen. Eine saubere Verarbeitung der Nähte und eine stabile Konstruktion sind ebenfalls wichtig. Rückenbereich und Polsterungen sollten außerdem atmungsaktiv sein.
Je größer der Rucksack, desto wichtiger ist der Tragekomfort. Dazu sollte er ideal zu Ihrer Körperform bzw. Rückenlänge passen. Aus diesem Grund gibt es auch spezielle Modelle für Damen. Zum Regulieren der Passform sind verstellbare Trageriemen ein Muss. Damit das Tragen für Sie möglichst lange bequem ist, sollte der Rucksackrücken immer ergonomisch geformt und gepolstert sein. Große Modelle wie Wander- und Trekkingrucksack verfügen aus diesem Grund über einen Hüftgurt, der die Last von den Schultern nach unten verlagert und so das Tragen erleichtert. Alle Gurte und Riemen sollten ausreichend breit und gepolstert sein, selbst beim Daypack. Das verhindert im Sommer zum Beispiel auch, dass Sie sich am ungepolsterten Material reiben. Ein hochwertig verarbeiteter Rucksack ist nicht nur praktisch, sondern wird Ihnen lange die Freude am Wandern und Trekking erhalten. Daypacks und verschiedene andere Rucksacktypen erhalten Sie im Fachgeschäft oder Onlineshop, zum Beispiel hier.

Bevor die Tour losgeht …

  1.  richtig Packen
    Unternehmen Sie bloß eine kleine Tour ist das Packen nicht ganz so wichtig, denn dafür nehmen Sie normalerweise nicht so viele Sachen mit. Trotzdem sollten Sie für eine gute Lastenverteilung beherzigen, dass schwere Gegenstände möglichst nahe am Rücken liegen sollten. Wichtige Dinge, die Sie öfter oder schnell während des Laufens benötigen, verstauen Sie am besten in Außenfächern, an die Sie einfach herankommen. Gerade Wander- und Trekkingrucksack haben normalerweise praktische Seitentaschen, in der Sie Trinkflasche, Snacks, Sonnenbrille oder Regenjacke griffbereit haben.
  2. bequemes Tragen
    Wenn Sie den Rucksack aufsetzen, müssen Sie zuerst den Hüftgurt richtig einstellen, damit er oberhalb des Beckenknochens verläuft. Als nächstes ziehen Sie die Schulterriemen fest, so dass der obere Teil des Rucksackrückens an Ihren Schultern anliegt. Eingeengt sollten Sie sich allerdings nicht fühlen. Besitzt Ihr Modell ein Innen- oder Außengestell passen Sie dieses an Ihre Rückenlänge an. Zu guter Letzt schließen Sie den Brustgurt. Auch diesen können Sie in der Länge verändern, sollte er zu eng sitzen. Eine detaillierte Anleitung zum richtigen Tragen finden Sie hier.

Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, steht einer wunderschönen Rucksacktour zum Beispiel quer über die „Isle of Skye“ oder auf die „Felskanzel“ von Lysefjord nichts mehr im Wege.

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