Zuwachs an exklusiven Antarktisreisen 2015/16

exklusiven Antarktisreisen

Kajaktour in der Antarktis
Foto: Anjali Pande

Unser Angebot an Antarktisreisen hat sich deutlich vergrößert – und das ganz kurzfristig schon für die nächste Saison: Im Reisezeitraum November 2015 bis März 2016 können nicht nur Expeditions-Seereisen mit der MS Fram wie bisher gebucht werden. Antarktis -Fans haben nun die Möglichkeit, auch mit anderen Eisklasse-Schiffen ab Argentinien in See zu stechen, um ihr weißes Traumziel live zu erleben: Die MS Plancius, MS Ortelius, MS Expedition, MS Ushuaia, MS Sea Spirit sowie die MS Silver Explorer bieten Ihnen diese Chance –  Exklusivität inklusive!

Inkludierte Exklusivität

Die genannten Motorschiffe gehören in vielerlei Hinsicht der Extraklasse an. Die MS Plancius, MS Orteluius und MS Usuhuaia sind als Forschungsschiffe in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren gebaut worden und später umfangreich renoviert worden, damit sie als Passagierschiffe eingesetzt werden können. Das gilt auch für die MS Expedition, die urprünglich als Fähre auf der Ostsee fuhr, aber 2008/2009 zu einem hochwertigen Expeditionsschiff für die polaren Meere umgerüstet und umgebaut wurde. Technisch hervorragend ausgestattet sind auch die MS Silver Explorer und MS Sea Spirit, die für Gäste mit einem gehobenen Anspruch genau das richtige sein werden.

Auch wenn die einen eher funktional und die anderen eher luxeriös eingerichtet sind, haben diese sechs Expeditionsschiffe eine wichtige Gemeinsamkeit: Sie sind klein und wendig und kommen daher auch in Meeresengen, wo größere Schiffe nicht hingelangen können. Diese kleinen Schiffe bieten nur Platz für eine geringere Anzahl an Passagieren, Eklusivität ist Programm an Bord. Es dürfen nur maximal 88 Passagiere auf der MS Ushuaia mitreisen und 136 auf der MS Expedition. Die vorgesehene Passagierzahl bei den vier anderen Schiffen liegt dazwischen. Im Vergleich dazu bietet die MS Fram Platz für 318 Passagiere.

Einzigartige Momente zwischen Tier und Mensch

Auf diesen exklusiven Antarktisreisen steht neben der einzigartigen Landschaft vor allem die Tierwelt des siebten Kontinents im Vordergrund. Durch das Fehlen von Landraubtieren fühlen sich Pinguine, Robben und See-Elefanten sicher an Land und haben keine Scheu. Häufig watscheln die drolligen Pinguine sogar den Menschen entgegen, um sie neugierig zu begutachten.

Bei den Reisen zur antarktischen Halbinsel bekommt man meist Esels-, Zügel- und Adelie-Pinguine, sowie verschiedene Robbenarten und Seevögel zu Gesicht. Auf Südgeorgien und den Falklandinseln sind die Besucher zusätzlich von riesigen Kolonien der hochgewachsenen Königspinguine, von See-Elefanten und einer fantastischen Vogelwelt umgeben.

Deutschsprachige Lektoren auf ausgewählten Reisen

Die Bordsprache ist generell Englisch, das betrifft die Durchsagen, Vorträge und das Tagesprogramme. Aber es gibt auf allen Schiffen auch deutschsprachige Reiseleiter oder Lektoren, zumindest an einigen Terminen. Bei Reisen mit deutschsprachigen Lektoren sind einige Vorträge sowie zusätzliche Informationen an Bord und auf den Landgängen auf Deutsch. Befindet sich ein deutschsprachiger Reiseleiter an Bord, steht dieser während der gesamten Fahrt als Ansprechpartner zur Verfügung. Bei einer Reise mit dem Titel deutsch-/englischsprachig spricht ungefähr die Hälfte des Expeditionsteams (Lektoren und Reiseleiter) Deutsch und die Durchsagen sind in beiden Sprachen. Die Abfahrtstermine sind in den Preistabellen entsprechend gekennzeichnet.

Wichtige allgemeine Informationen

Bei allen Schiffen befindet sich ein Arzt an Bord. Vor der Reise müssen die Passagiere verschiedene medizinische Infomationen angeben, damit sich der Arzt auf eventuelle Krankheiten oder Beeinträchtigungen der Reisenden vorbereiten kann. Es befindet sich an Bord zwar eine Krankenstation, aber die medizinischen Einrichtungen und Behandlungsmöglichkeiten sind allerdings auf eine grundlegende Erste-Hilfe-Versorgung begrenzt.

An Bord der meisten Schiffe ist eine legere Kleidung ausreichend, lediglich auf der MS Silver Explorer geht es etwas vornehmer zu. Auf den Landgängen sollte man unbedingt warme und wasserdichte Kleidung tragen. Am besten eignet sich lange Skiunterwäsche sowie eine Daunenjacke und eine Skihose oder eine wasserdichte Hose zum Überziehen. Von Vorteil sind auch Wollpullover. Des Weiteren gehören Handschuhe, Mütze, Sonnebrille und ein Rucksack ins Gepäck. Bei den Reisen mit der MS Sea Spirit,  MS Silver Explorer und MS Expedition ist ein Expeditions-Anorak und generell bei allen Antarktisreisen ist eine Verleihung von Gummistiefeln (außer bei der  MS Silver Explorer) inkludiert.

Falls Einzelreisende nicht den teuren Aufpreis für eine Einzelkabine bezahlen möchten,  besteht bei fast allen Schiffen die Möglichkeit, in einer geteilten Kabine untergebracht zu werden. Dabei teilt man sich mit einem anderen Mitreisenden gleichen Geschlechts die Kabine.

Man benötigt für diese Antarktisreisen keine überdurchschnittliche Fitness. Bei längeren Landgängen oder Wanderungen an Land werden meist Gruppen für verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Beim Ein- und Ausstieg in die Zodiac-Boote steht immer ein Crew-Mitglied parat, um zu helfen.

Expeditionsseereisen können aufgrund der stark schwankenden und oft schwer vorhersehbaren Witterungsverhältnisse keinen festgelegten Fahrplan einhalten. Die angegebenen Routenverläufe sind daher nur eine mögliche Variante. Das Reiseprogramm kann aufgrund lokaler Eis- und Wetterverhältnisse variieren, aber auch, um auf aktuelle Gegebenheiten bezüglich der Tierbeobachtung reagieren zu können. Der endgültige Fahrplan wird vor Ort vom Kapitän und dem Expeditionsleiter festgelegt.

Schauen Sie sich unser erweitertes Antarktis-Programm einfach einmal an. Gerne beraten wir Sie hierzu auch telefonisch unter der 0641-93126-0.

 

 

About the author

Tanja Riehm-Wagner

Überzeugte Nordeuropa-Fanfrau, die schon in Jugendzeiten Reisen nach Island, Norwegen, Finnland, Schweden und England mit ihrer Familie in den 1980er Jahren unternommen hat. Irland folgte in 1994. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf. Sie lernte dabei mehrere Hurtigrutenschiffe kennen und ist jetzt begeisterte Reisebloggerin für ZeitRäume.

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