Hurtigruten wird plastikfrei!

Hurtigruten schafft Plastik-Müll auf seinen Schiffen ab. Bild: Genna Roland / Hurtigruten

Hurtigruten schafft Plastik-Müll auf seinen Schiffen ab. Bild: Genna Roland / Hurtigruten

Hurtigruten im Kampf gegen Plastikmüll

Pro Minute enden 15 Tonnen Plastik in unseren Weltmeeren. Dieser Umweltbelastung will Hurtigruten entgegentreten.

Daher schafft die Reederei alle unnötigen Einweg-Kunststoffe an Bord ab. Start ist bereits am 02. Juli 2018, passend zum 125. jährigen Geburtstag von Hurtigruten. Kunststoffstrohhalme werden durch Metallstrohhalme ersetzt. Außerdem werden alle Schiffe von Plastikrührstäben, Plastikbechern, Plastikbesteck, Plastiktüten, Plastikdeckel auf Kaffeebechern, Plastikzahnstocher, Plastikschürzen sowie Einwegverpackungen für Butter und alle anderen Einweg-Kunststoffartikel befreit. Das Einweg-Kunststoffverbot von Hurtigruten gilt für die gesamte Flotte – sowohl auf der legendären norwegischen Postschiffroute als auch für Expeditions-Seereisen in polaren Gewässern.

Jeder kann etwas für unsere Umwelt tun!

Bei Hurtigruten werden ab dem 2. Juli alle unnötigen Einweg-Kunststoffe verbannt. Bild: shutterstock / Kanittha Boon

Bei Hurtigruten werden ab dem 2. Juli alle unnötigen Einweg-Kunststoffe verbannt. Bild: shutterstock / Kanittha Boon

In unserer heutigen Konsum- und Wegwerfgesellschaft sind Einwegprodukte allgegenwärtig. Tagtäglich produzieren wir mit unseren Konsumgewohnheiten riesige Müllberge mit Verpackungen, die nur einmal verwendet werden. Am Ende steht ein gigantischer Müllberg aus Papierservietten, Plastiktüten, Obstbeuteln, Kaffeekapseln, Coffee-to-Go-Bechern und vielen anderen kurzlebigen Produkten, die unsere Umwelt mehrere Jahrhunderte lang belasten werden.

Mit nur kleinen Mitteln, kann jeder von uns zum Schutz unserer Natur beitragen. Machen auch Sie mit! Hier sind einige Tipps für nachhaltiges Handeln auch im Alltag:

  • Genießen Sie Ihren Kaffee aus der Tasse. Für unterwegs lohnt sich ein Mehrwegbecher.
  • Trinken Sie Leitungswasser: Die Qualität ist in Deutschland sehr gut. Mit einem Sprudelmacher können Sie ganz einfach „spritziges“ Wasser selber herstellen. Der Vorteil bei Sprudelmachern ist: Sie sparen sich das Kistenschleppen und zusätzlich auch noch bares Geld.
  • Falls Sie doch gerne Getränke kaufen, dann nehmen Sie bitte Mehrwegflaschen, denn sie sind umweltfreundlicher als Einwegflaschen. Der Energie- und Ressourcenverbrauch für Rücktransport und Reinigung ist bei Mehrwegflaschen geringer als der zusätzliche Herstellungsaufwand für Einwegflaschen.
  • Falls Sie doch Einwegflaschen kaufen, geben Sie die Pfandflaschen am Automaten zurück.
  • Entsorgen Sie Flaschen ohne Pfand in der gelben Tonne.
  • Auch beim Einkaufen ist weniger mehr! Kaufen Sie Milch und Joghurt im Glas anstatt im Plastik-Behälter und greifen Sie bei Gemüse, Fleisch und Käse auf Artikel ohne Plastik-Verpackung.
  • Nutzen Sie für Ihren Einkauf Rucksack, Korb, und Stofftasche, statt Plastik-Tüten.
  • Verzichten Sie, auch in der bald aufkommenden Grillsaison, auf Einweggeschirr.
  • Hinterlassen Sie draußen keinen Abfall, denn der landet in Restmülleimern. Diese werden i.d.R. nicht recycelt.
  • Bitte trennen Sie Ihren Müll! Beim Müll das Plastik von den anderen Materialien trennen, damit sich dieser Wertstoff wiederverwerten lässt.

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Steffi Plachta

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